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Regulierung 2026-08-01

Ab morgen müssen Chatbots in der EU sagen, dass sie KI sind — und Deepfakes müssen gekennzeichnet werden

Ab morgen müssen Chatbots in der EU sagen, dass sie KI sind — und Deepfakes müssen gekennzeichnet werden

Am 2. August werden die Transparenzregeln aus Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes durchsetzbar: Chatbots müssen offenlegen, dass sie KI sind; synthetische Bilder, Audio und Videos brauchen maschinenlesbare Kennzeichnungen; Deepfakes und KI-generierte Texte zu Themen von öffentlichem Interesse müssen gekennzeichnet werden; Emotionserkennung muss offengelegt werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 15 Millionen Euro oder 3 % des Weltumsatzes. Auch das Durchsetzungsinstrumentarium der Kommission gegenüber Anbietern von Allzweck-KI — Auskunftsverlangen, Modellzugang, Rückrufe — wird aktiviert. Die Regeln für Hochrisikosysteme bleiben durch den Digital Omnibus auf Ende 2027 und 2028 verschoben.

Warum es wichtig istDas ist der erste Teil des KI-Gesetzes, den normale Nutzer wirklich sehen werden: Kennzeichnungen in Produkten des Alltags. Jedes Unternehmen mit EU-Nutzern — auch außereuropäische — muss ab morgen die Vorgaben erfüllen.

✓ Verifiziert · 3 Quellen

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