Forschung
AI Minute Newsroom
2026-08-07
US- und UK-Tester ließen Kimi K3 auf ein fingiertes Firmennetz los — ein Einbruch in zehn Versuchen
In einer gemeinsamen vorläufigen Bewertung ließen das US-Zentrum für KI-Standards und Innovation (CAISI) und das britische AI Security Institute (AISI) Moonshot AIs Open-Weights-Modell Kimi K3 gegen ein absichtlich verwundbares, 32-stufiges simuliertes Firmennetz antreten. Mit Erstzugang und bis zu 100 Millionen Tokens pro Versuch schaffte K3 die komplette Angriffskette einmal in zehn Anläufen und kam im Schnitt bis Stufe 17 — weit hinter dem Schnitt von 28,5 der führenden geschlossenen US-Modelle. Bei der Exploit-Entwicklung erreichte es 32 Prozent, ohne in 41 Aufgaben je beliebigen Code auszuführen. Seine Schutzmechanismen verhinderten die Angriffsversuche nicht.
Warum es wichtig istDas Fazit der Behörden schneidet in beide Richtungen: K3 kann kleine, schwach verteidigte Systeme eigenständig angreifen, wenn man ihm Zugang gibt — ein reales Risiko, da die Gewichte frei herunterladbar sind. Zugleich liegt es im Cyberbereich weit hinter der US-Spitze, was Behauptungen entkräftet, offene chinesische Modelle hätten aufgeschlossen. Es ist zudem der bisher klarste Einblick, wie Regierungen diese Lücke vermessen.
✓ Verifiziert · 3 Quellen
▶ Passendes Video: Two Governments Turned Off Kimi K3's Safeguards. It Attacked.
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