Werkzeuge
AI Minute Newsroom
2026-08-28
Photoshop hat jetzt einen Modus, in dem man aufs Bild kritzelt statt es zu beschreiben — und einen Schalter, der die Profioberfläche ganz ausblendet
Adobe hat einen Beta-Modus namens AI Assisted Editor in Photoshop eingebaut: eine abgespeckte, promptorientierte Arbeitsfläche, erreichbar über einen Schalter in der Menüleiste und in den Einstellungen ausblendbar, wenn man sie nie sehen will. Sie bündelt sieben Funktionen: Prompt to Edit, Hintergrund entfernen, Generative Expand, das Remove-Werkzeug, Generative Fill, Generative Upscale und AI Markup. Die wirklich neue Idee ist Markup: Statt einen Absatz zu schreiben, wo etwas hin soll, kritzelt man aufs Bild — einen Bereich einkreisen, einen Pfeil ziehen, eine grobe Form pinseln — und hängt eine kurze Anweisung an, etwa "mehr Wolken hinzufügen" oder "diesen Schuh ändern". Firefly führt die Bearbeitung aus, die sich danach in beiden Modi verfeinern lässt. Dieselbe Version bringt eine Light-Einstellungsebene, die Camera-Raw-Regler — Belichtung, Kontrast, Lichter, Tiefen, Weiß, Schwarz — in den gewohnten, nicht-destruktiven Ebenenstapel holt. Die Profioberfläche bleibt, wo sie war, und die Werkzeuge sind dort weiterhin verfügbar.
Warum es wichtig istInteressant ist nicht das generative Bearbeiten, das Photoshop seit Jahren kann, sondern das Eingeständnis, dass Tippen ein schlechter Weg ist, um "dieses Stück, hier" zu sagen. Zeigen war immer die Art, Bilder zu bearbeiten; Textprompts haben es allen abgewöhnt. Zwei Dinge lohnen die Aufmerksamkeit: Adobe pflegt nun zwei Eingänge zum selben Programm, und das endet meist damit, dass einer gewinnt. Und jede Geste im einfachen Eingang ist ein Trainingssignal darüber, wie normale Menschen ein Bild tatsächlich verändern wollen.
✓ Verifiziert · 3 Quellen
▶ Passendes Video: Meet Photoshop's AI Assistant | Adobe Photoshop
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