Regulierung
2026-08-02
Kaliforniens KI-Wasserzeichen-Gesetz ist in Kraft: Große Anbieter müssen eigene Inhalte kennzeichnen und erkennen
Der California AI Transparency Act (SB 942) ist am 2. August wirksam geworden. Generative-KI-Anbieter mit mehr als einer Million monatlicher Nutzer im Bundesstaat müssen nun maschinenlesbare, C2PA-kompatible Herkunftsdaten in KI-generierte Bilder, Videos und Audios einbetten, ein kostenloses öffentliches Tool anbieten, das Inhalte ihrer eigenen Systeme erkennt, und Nutzern eine sichtbare 'KI-generiert'-Kennzeichnung ermöglichen. Pro Verstoß drohen 5.000 Dollar Zivilstrafe; die Änderung AB 853 hat den Starttermin bewusst an die Transparenzregeln des EU AI Act angeglichen, die diese Woche in Kraft traten.
Warum es wichtig istDie zwei gewichtigsten Regulierungsblöcke der Welt verlangen in derselben Woche KI-Herkunftsnachweise — unsichtbare Wasserzeichen werden damit vom freiwilligen Branchenstandard zur gesetzlichen Pflicht. Für alle anderen heißt das: 'Hat das eine KI gemacht?' wird allmählich eine Frage mit überprüfbarer Antwort.
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