Neue Modelle
2026-08-01
OpenAI zeigt „Astra“: Agenten-Teams lösten zehn offene Mathematikprobleme für rund 2.000 Dollar
OpenAI hat eine neue Modellfamilie mit dem Arbeitstitel Astra vorgestellt, in der mehrere KI-Agenten stunden- oder tagelang gemeinsam an schweren Problemen arbeiten. Eine interne Version löste zehn offene Probleme aus Mathematik und theoretischer Informatik, an denen Experten seit mindestens einem Jahrzehnt gescheitert waren — darunter ein Beweis für die Existenz nicht-sofischer Gruppen; die Beweise wurden in Lean formalisiert und sind maschinell überprüfbar. Gesamtkosten zu API-Preisen: rund 2.000 Dollar. Sam Altman führte das System Politikern in Washington vor; es könnte als GPT-6, GPT-5.7 oder eigene Klasse erscheinen und dürfte das erste Modell sein, das die geplante US-Regierungsprüfung vor Veröffentlichung durchläuft. (Korrektur: OpenAI hat die Formulierung, an diesen Problemen habe es seit mindestens einem Jahrzehnt keinen Fortschritt gegeben, inzwischen zurückgenommen; namentlich genannte Mathematiker sagen, mehrere Beweise stützten sich auf veröffentlichte Arbeiten, die nicht genannt wurden.)
Warum es wichtig istDas sind keine Benchmark-Werte, sondern maschinell überprüfbare Beweise für Probleme, die Menschen nicht lösen konnten — kaum zu übertreiben. Es zeigt zugleich, wohin die führenden Labore steuern: langlaufende Agenten-Teams statt einzelner Chatbot-Antworten.
✓ Verifiziert · 3 Quellen
▶ Passendes Video: How a reasoning model cracked an 80-year-old math problem — the OpenAI Podcast Ep. 20
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