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AI Minute Newsroom
2026-08-25
Ihr 'lokal' erzeugtes KI-Bild fragt erst einen Microsoft-Server um Erlaubnis — und kommt mit einer Kennung zurück, die nur dieser Server lesen kann
Eine am 20. August veröffentlichte Reverse-Engineering-Analyse, die Entwickler diese Woche gründlich durchgegangen sind, verfolgt, was geschieht, wenn Paints Cocreator oder der Image Creator in Fotos auf einem Copilot+-PC ein Bild erzeugen. Der Prompt geht zuerst an einen entfernten Moderationsendpunkt von Microsoft, der einen überarbeiteten Prompt, eine Generierungs-ID und eine 16-Byte-GUID zurückgibt. Danach erzeugt die NPU das Bild lokal, und Watermarker.dll bettet diese GUID mit einem inhaltsadaptiven Blockverfahren unsichtbar in die Pixel ein. Dieselbe Kennung wird als Soft Binding in die C2PA Content Credentials der Datei geschrieben. Betroffen ist nur KI-erzeugte Ausgabe — bloß bearbeitete Bilder bleiben unangetastet.
Warum es wichtig istDas Wasserzeichen in den Pixeln übersteht, woran Metadaten scheitern: Screenshots, Neucodierung, das Entfernen der Header. Genau dafür ist Soft Binding gedacht, und zum Nachverfolgen von Deepfakes ist das ein Vorzug. Die andere Hälfte sollte man kennen: Die Kennung stammt von einem Server, der Ihren Prompt gesehen hat — jedes Bild trägt also ein Merkmal, das es mit dieser Sitzung verbindet. 'Lokal auf Ihrem Gerät erzeugt' beschreibt, wo gerechnet wurde, nicht, wo der Vermerk liegt.
✓ Verifiziert · 2 Quellen
▶ Passendes Video: What Is C2PA Metadata? The Future of AI Image Verification & Content Authenticity
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