Branche
2026-08-18
Das Chip-Start-up, das Nvidia schlagen sollte, hat am 17. August zum halben alten Preis Geld eingesammelt
Groq gab am 17. August eine von Disruptive angeführte Runde über 350 Millionen Dollar bekannt, die das Unternehmen mit 3,5 Milliarden bewertet — nach 6,9 Milliarden im September 2025. Groq hat jahrelang eigene LPU-Chips gebaut, um Nvidia bei der Inferenz herauszufordern, also beim Ausführen von Modellen statt beim Training. Im Dezember 2025 lizenzierte Nvidia diese Technik in einem Geschäft von rund 20 Milliarden Dollar und stellte Gründer und Vorstandschef Jonathan Ross samt großen Teilen der Führungsmannschaft ein. Was übrig ist, wird als 'Neocloud' neu aufgebaut: Verkauf von Inferenz-Kapazität statt Chips, aus 13 Rechenzentren, für über sechs Millionen Entwickler und Unternehmen, mit dem Plan, von 54 Megawatt bis 2027 auf mehr als 200 zu wachsen. Nvidia wollte sich an der neuen Runde beteiligen.
Warum es wichtig istDie Bewertung ist die ganze Geschichte. Ein Unternehmen kann etwas bauen, das gut genug ist, dass Nvidia rund 20 Milliarden Dollar für das Nutzungsrecht zahlt — und trotzdem nur halb so viel wert sein wie vor zwei Jahren, weil die Technik und die Leute, die sie verstanden, mit dem Scheck gegangen sind. Was bleibt, konkurriert als Vermieter von Rechenleistung, nicht als deren Erfinder, und ein Teil der neuen Mittel kommt von der Firma, die den Vorsprung gekauft hat. Wer auf einen ernsthaften Nvidia-Rivalen bei der Inferenz gehofft hat, hat einen Kandidaten weniger.
✓ Verifiziert · 2 Quellen
▶ Passendes Video: Nvidia's deal with Groq and what it means for the chipmaker and AI
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